3. Teamwork

Die besondere Herausforderung des Dummytrainings liegt in der gemeinsamen Arbeit. Hier habe ich den Dummy so versteckt, dass Felix ihn nicht gleich finden konnte. Und so ist er gezwungen, mit mir zu kommunizieren.

Felix ist auf der Suche, hat auch die richtige Idee, wo der Dummy sein könnte:

Hier fragt er das erste Mal bei mir nach:

Ich ermuntere ihn verbal, weiterzusuchen:

Die nächste Nachfrage bei mir und wieder soll er es allein versuchen:

Jetzt kommt eine deutliche Bitte um Hilfe:

Und nun fange ich an, ihn einzuweisen und er nimmt die Hilfe dankbar an:

Er nimmt die Richtung auf und vermutet zuerst den Dummy auf dem Schuppen:

Ich achte nicht weiter auf Felix, rufe auch nicht, sondern bewege mich langsam und zeigend in Richtung Dummy. Man könnte meinen, ich schleiche mich an die Beute an :-) :

Wieder orientiert Felix sich an mir und findet zumindest schon mal die Richtung:

Reicht aber noch nicht, also bewege ich mich weiter zeigend in Richtung Ziel:

Und dann hat auch Felix den Dummy entdeckt und kann ihn holen:

Die Jagd wurde erfolgreich beendet.

Durch solche gemeinsam bewältigten Herausforderungen lernen unsere Hunde, uns zu vertrauen. Sie lernen, dass sie von uns Hilfe bekommen, wenn sie uns darum bitten und dass unsere Hilfe verlässlich und zielführend ist. Diese Erfahrungen übertragen sie durchaus auch auf andere Situationen. Wenn wir lernen, diese Hilferufe zu "hören" und entsprechend zu reagieren, können wir auch schwierigere Situationen gemeinsam meistern.

Das Video wurde unbeabsichtigt ein schönes Beispiel für Teamarbeit, denn Frauchen kann nicht werfen :-). Im Unterschied zu Felix helfe ich Bonni sehr schnell, und teilweise auch ohne Nachfrage, weil sie sich schnell ablenken lässt, wenn sie den Dummy nicht gleich findet. Durch mein "Dranbleiben" an der Beute wird sie sozusagen immer wieder daran erinnert: "Da war ja noch was." Aber auch hier bleibe ich bei der Beute und meinem Plan und rufe nicht. Bonni soll sich von allein an mir orientieren. Wenn Ihr die Befürchtung habt, Euer Hund könnte dann abhauen und sein eigenes Ding machen, sichert ihn mit einer Schleppleine, evtl. hält die Leine sogar eine zweite Person, so dass Ihr frei agieren könnt.

weiter mit höheren Anforderungen ...

Autor: Michaela Wielan (Bitte unsere AGB beachten)

Impressum | Rechtliche Hinweise | Datenschutzerklärung | Kontakt | Sidemap